PM: Über 600 AntifaschistInnen bei Duisburg-Kundgebung

Brutales Vorgehen der Polizei am Ende der antifaschistischen Kundgebung

Nach einem kämpferischen Tag in Duisburg und Gelsenkirchen zeigte die Polizei Nerven. „Die Kundgebung war bereits fertig, wir feierten unseren sehr guten Auftakt für das Wochenende und wollten zu unserer Demonstration nach Marxloh fahren, als die Polizei auf der Tonhallenstraße in Höhe Gallenkampstraße plötzlich brutal einzelnen Demonstranten aus der Gruppe herausgriffen,“ so Azad Tarhan, einer der OrganisatorInnen im Bündnis Duisburg stellt sich quer (Fotos vom Polizeiübergriff). Eine ältere Antifaschistin wurde von der Polizei gejagt und dabei schwer verletzt. Sie wurde ins Krankenhaus eingeliefert, ist inzwischen aber wieder auf dem Weg der Besserung. „Ihr Ehemann wollte ihr zur Hilfe eilen, wurde dabei ebenfalls auf brutalste Weise gestoppt und mit dem Gesicht von mehreren Polizeibeamten gegen einen Stromkasten gedrückt.“

„Wir verurteilen das völlig unverhältnismäßige Vorgehen der Polizei auf schärfste und fordern die Beamten dazu auf, am morgigen Sonntag deutlich besonnener vorzugehen!“ So Tarhan weiter. „Wir haben einen Aktionskonsens, der nicht auf Eskalation setzt. Die Polizei scheint sich bisher jedoch nicht darum zu scheren. Wir werden diesen Aktionskonsens halten – fordern allerdings von der Polizei, die Zivilcourage der Bürgerinnen und Bürger in Marxloh nicht zu kriminalisieren.“

Auf einen kämpferischen und antifaschistischen Sonntag!