Karte und Anreiseempfehlungen

Die aktuelle Karte könnt Ihr HIER herunterladen!

Wir empfehlen folgende Sammelpunkte für Anreisende:
» 2 – Ruhrpott, Niederrhein, Norddeutschland
» 3 / 4 – Rheinland und Rest
» 1 - Duisburg

ACHTUNG: In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird die Uhr eine Stunde vorgestellt! Achtet bitte darauf und erscheint alle pünktlich!

Demonstration gegen NPD und Pro NRW am Samstag, 27.3.10, in Marxloh

Am Samstag Nachmittag wollen wir nach den Aktionen gegen Pro NRW in Gelsenkirchen und der Protestkundgebung gegen die NPD am Duisburger Hbf ein gemeinsames Zeichen gegen Neofaschismus, Rassismus und Islamophobie in Marxloh selbst setzen.

Wir rufen auf zu einer gemeinsamen Demonstration aller Bündnisse, Gruppen, Parteien, Initiativen und Einzelpersonen, die sich den Rassisten in den Weg stellen wollen.

Die Demonstration beginnt um 15 Uhr auf dem August Bebelplatz und endet voraussichtlich gegen 17 Uhr am Johannismarkt, unweit des Elisenhof Festes und dem Gelände der Merkez-Moschee.

Wir hoffen auf eure rege Teilnahme, damit wir am Vorabend der angekündigten Aufmärsche noch einmal lautstark klar machen können, dass NPD und Pro NRW im Duisburger Norden unerwünscht sind.

Falls ihr noch Schlafplätze vom Samstag auf den Sonntag braucht, meldet euch unter folgender E-Mailadresse: schlafplatz.duisburg@googlemail.com
Achtung: Isomatte und Schlafsack müsst ihr selbst mitbringen!

Infos + Treffpunkte + Karte

Unser Aktionskonsens, der alle Gruppen eint lautet:
» Wir wollen zu Tausenden friedlich und gewaltfrei demonstrieren.
» Wir leisten zivilen Ungehorsam gegen den Naziaufmarsch.
» Von uns geht keine Eskalation aus!
» Wir bilden Menschenblockaden, keine Materialblockaden! D. h. wir stellen oder setzen uns in den Weg.
» Wir sind solidarisch mit allen, die dieses Ziel mit uns teilen.

Info-Point im Ernst-Lohmeyer-Haus, Dahlstr. 23

Ab 27.3.
Wap-Ticker
Die schnellste und einfachste Möglichkeit an Infos zu kommen:
wap.duisburg-stellt-sich-quer.de

twitter
Gleiche Infos wie über WAP,teils mit weiterführenden Links
http://twitter.com/quergestellt

Ab 28.3.
Infotelefon
Wer kein internetfähiges Handy hat, bekommt alle Infos auch am
Telefon: 0176 / 37 97 96 98

Ermittlungsausschuss (EA)
Bei Festnahmen dem EA Euren Namen und Ort der Festnahme nennen.
Telefon: 0203 / 40 00 61
Gözaltılar durumunda İsmini ve gözaltına alındığın yeri bildirmen yeterli.
Telefon: 0203 / 40 00 61

Out of Action
Politische Events, wie z.B. Aktionen gegen Nazis, sind nicht nur eine gute Möglichkeit um aktiv zu werden, sich zu vernetzen und etwas zu bewegen, sondern können auch zu erhöhtem Stress und einem Anstieg der Repression führen. Ein Ziel dieser Repression ist es, kritische Menschen einzuschüchtern und ihnen ein Gefühl von Ohnmacht gegenüber staatlicher Herrschaft zu vermitteln. Um über eigene Ängste oder Erfahrungen in Gewaltsituationen auf Demos oder bei Aktionen zu reden wird uns das Team von out-of-action-west unterstützen und sich an den Aktionstagen beteiligen. Ihr findet das Team am Info-Point im Ernst-Lohmeyer-Haus, Dahlstr. 23, oder auf der Demo selbst.

Pressemitteilung Duisburg stellt sich Quer & Marxloher Bündnis:

Sitzblockaden sind keine Straftat!

Duisburger Bündnisse kritisieren Informationspolitik der Polizei an
Duisburger Schulen

Am 24.Februar berichtete die NRZ in ihrem Lokalteil über die geplanten Schulbesuche der Polizei im Vorfeld der geplanten rechten Aufmärsche in Duisburg. Die Polizei wolle SchülerInnen davon überzeugen, nicht an friedlichen Sitzblockaden teilzunehmen, weil „Blockaden von genehmigten Demonstrationen eine Straftat darstellen“. Dazu erklärt Sylvia Brennemann vom Marxloher Bündnis:

„Sitzblockaden sind keine Straftat, wie das Bundesverfassungsgericht 1995 in seinem Beschluss zu den Mutlangen-Blockaden festgestellt hat. Sie stellen keine „verwerfliche Nötigung“ und keine „Gewalt“ im Sinne des § 240 Strafgesetzbuch dar. Es ist Tatsache, dass auch Neonazidemos unter dem Schutz des Versammlungsrechts stehen und der Staat sie nicht einfach verbieten kann. Gerade deshalb ist es richtig, wenn Bürgerinnen und Bürger ihr Recht auf Versammlungsfreiheit wahrnehmen, um öffentlich zum Ausdruck zu bringen, dass sie diese die Menschenrechte missachtenden Provokation in ihrer Stadt nicht dulden wollen.“

In dem NRZ Artikel wird auch auf „Strafanzeigen“ gegen Schüler nach den Blockaden gegen den Antiislamkongress in Köln hingewiesen. Dazu erklärt Sven Kühn vom Bündnis „Duisburg stellt sich quer“: „Die Polizei betreibt hier gezielt Einschüchterung. Im Nachhinein ist keine einzige Verurteilung aufgrund von Teilnahme an den Kölner Blockaden bekannt. Schüler und Schülerinnen sollen offensichtlich davon abgehalten werden, sich an friedlichen Aktionen zu beteiligen, um ein deutliches Zeichen gegen Rechts zu setzen. Diese Informationspolitik der Polizei lehnen wir ab und laden die Schülerinnen und Schüler ein, am kommenden Wochenende (5.-7.3.) an einer Aktionskonferenz in Marxloh teilzunehmen. Dort wird es neben einem interessanten politischen Programm auch eine umfassende Aufklärung über Möglichkeiten des friedlichen zivilen Ungehorsams geben.“

Duisburg stellt sich quer!

Aufruf gegen den Sternmarsch von Pro NRW und NPD
Am 27./28. März 2010 werden wir zusammen mit tausenden von Menschen den Naziaufmarsch von Pro NRW und NPD in Duisburg verhindern.

Die rechtspopulistische Partei Pro-NRW und die faschistische NPD kündigen an, am 27. und 28.3.2010 Aufmärsche gegen die Duisburger Merkez-Moschee durchzuführen. Pro-NRW und NPD wollen wie in der Schweiz ein Minarettverbot durchsetzen. RassistInnen und NeofaschistInnen aus Deutschland und ganz Europa sind zu ihren Aufmärschen bereits eingeladen. Wir stellen uns allen RassistInnen und NeofaschistInnen entgegen, egal woher sie kommen!

Kompletten Aufruf lesen